Wer sind wir

Patientenanwälte

Medizin- und Arzthaftungsrecht nur für Patienten

Die Arbeitsgemeinschaft Medizinrecht im Deutschen Anwaltverein hat derzeit 1.850 Mitglieder, aber nur ca. 10% vertreten ausschließlich Patienten. Davon sind nur ca. die Hälfte Fachanwälte für Medizinrecht, also ungefähr 90.

Wer durch einen Behandlungsfehler betroffen ist oder sonst Patientenrechte geltend machen will, ist gut beraten, sich von einem Fachanwalt für Medizinrecht vertreten zu lassen. In der hoch spezialisierten Materie kennt sich der Fachanwalt einfach besser aus als der Allgemeinanwalt. Will man Ärzten oder im medizinischen Bereich tätigen Personen auf Augenhöhe gegenübertreten, ist es unumgänglich, auf umfassendes Fachwissen zurückgreifen zu können. Leider geben die Fachanwälte für Medizinrecht in der irrigen Auffassung, sie könnten so mehr Geld verdienen, in der Regel nicht an, für wen sie überwiegend tätig sind; für Ärzte, für Patienten oder für beide. Prüfen Sie das einmal selbst nach und Sie werden feststellen, kaum jemand wirbt damit, ausschließlich Patienten zu vertreten.

Wir tun das aus gutem Grund.
Wir sind mit Leib und Seele Patientenanwälte und vertreten ausschließlich Patienten. Man kann nicht Diener zweier Herren sein. Nach unserer Auffassung reichen die Kenntnisse eines Fachanwalts für Medizinrecht nicht aus, um erfolgreich Ansprüche von Patienten durchzusetzen. Es ist darüber hinaus erforderlich, durch eine Tätigkeit ausschließlich auf Patientenseite zu einer Einstellung zu gelangen, nach der die Durchsetzung der Rechte des Patienten oberstes Gebot und die Rücksichtnahme auf die Belange der Ärzte allenfalls Nebensache ist. Das ist im Übrigen bei den Ärzten auf der Gegenseite genauso. Die Anwälte der Ärzte interessieren sich für die Belange der Patienten praktisch nicht.

Seit über 35 Jahren arbeiten wir erfolgreich ausschließlich für Patienten. Wir arbeiten bundesweit und sind vor sämtlichen Amts-, Land- und Oberlandesgerichten vertretungsberechtigt. Bevor wir tätig werden, informieren wir über die Kosten. Diese Beratung ist kostenlos. Wir arbeiten seit Jahren mit versierten medizinischen Gutachtern zusammen und können auch deshalb deren Begutachtung vermitteln. Zu den juristischen Einzelheiten der Begutachtung vgl. „Ziegler/Hartwig - Der Grundsatz der fachgleichen Begutachtung“ – Versicherungsrecht 2011, Heft 25, S. 1113 ff.. Bevor jedoch kostenträchtige Gutachten auf privater Ebene eingeholt werden, bemühen wir in der Regel den Medizinischen Dienst der Krankenkassen und in Einzelfällen auch die Schlichtungsstelle bei der jeweiligen Ärztekammer. Beides ist für den Patienten kostenlos.

Mission, Vision

Mission.

„Eine Krähe hackt der anderen kein Auge aus.“

Das hat sogar der Bundesgerichtshof erkannt (BGH NJW 1975, Seite 1464): „Zunächst darf der Tatrichter nicht übersehen, dass auch heute noch eine nicht geringe Zahl medizinischer Gutachter Schwierigkeiten hat, sich bei der Ausübung ihres Amtes von überholten und in diesem Zusammenhang der Rechtsordnung widersprochenen Standesregeln freizumachen.“ Dies gilt vor allem im Kunstfehlerprozess. Das Gericht muss damit rechnen, „dass der Gutachter entweder bei seiner Wertung - wenn auch unbewusst - doch noch dem hergebrachten Standesdenken verhaftet ist“ oder aber „eine nach allgemeiner Erfahrung nicht seltene Erscheinung“, dass er seine Formulierung den Grundsätzen ärztlicher Kollegialität anpasst. Dem einzelnen Patienten mangelt es in der Regel an Spezialwissen, um einerseits einen Kunstfehler überhaupt zu erkennen und anderseits sich daraus ergebende Ansprüche durchzusetzen. Ihm ist ein Einblick in das Tun der Ärzte nur begrenzt möglich – das gilt insbesondere , wenn ein Eingriff unter Ausschaltung des Bewusstseins (Narkose) vorgenommen wird. Die sich daraus ergebenen Darlegungs- und Beweisschwierigkeiten für Patienten müssen beseitigt werden.

Das haben wir uns auf die Fahnen geschrieben.

Wir wissen, dass es im Arzthaftungsprozess noch keine „Waffengleichheit“ zwischen 
 Arzt und Patient gibt, arbeiten aber daran, diese zu verwirklichen. Deshalb vertreten wir nur Patienten und versuchen, mit unserem Wissen den 
„Halbgott in Weiß“ von seinem Podest zu holen. Viel Wert legen wir in diesem Zusammenhang darauf, auch die wirtschaftliche Ungleichheit zu beseitigen. Wir bieten deshalb stets den Abschluss von Erfolgshonorarvereinbarungen an.

 

Vision.

Das Arzthaftungsrecht hat sich zu Gunsten des Patienten seit den 80er Jahren verbessert, nachdem eine Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts Waffengleichheit zwischen Arzt und Patient gefordert hat (Bundesverfassungsgericht NJW 1979, Seite 1925 ff.).
Inzwischen ist durch das Patientenrechtegesetz ein Teil der Verbesserungen, die die Rechtsprechung im Anschluss an das Urteil des Bundesverfassungsgerichts entwickelte, umgesetzt worden. Unsere Vision ist, dass irgendwann einmal festgestellt werden kann, dass Patienten und Ärzte vor dem Gesetz und dem Gericht gleich gestellt sind.
Daran arbeiten wir jeden Tag.

Historie

Gründung vor über 35 Jahren

Im August 1981 wurde die Kanzlei durch Dr. jur. Hans-Berndt Ziegler gegründet. Die Kanzleiräume befanden sich zunächst in der Wilhelmstraße 4 in Marburg. Dort wurde auch das bis 1999 bestehende Juristische Repetitorium betrieben. 2007 erfolgte der Umzug in das ehemalige Bankgebäude, den heutigen Hauptsitz.

Spezialisierung auf Arzthaftungsrecht

Schon bald spezialisierte sich Dr. Ziegler auf das Arzthaftungsrecht. Er ist heute bundesweit in der Beratung und Vertretung behandlungsfehlergeschädigter Patienten gegen Ärzte und Krankenhäuser als Patientenanwalt tätig.

Heute: groß und „unbequem“

Seit dem Jahr der Gründung ist die Kanzlei kontinuierlich gewachsen. Mit mehreren Anwälten und über 20 MitarbeiterInnen gehören wir zu den größeren Kanzleien in Marburg und im mittel- und oberhessischen Raum. Im Arzthaftungsrecht haben wir bundesweite Bedeutung. Da wir „unbequem“ sind, gehören staatliche Stellen, Behörden, Krankenhäuser, Kliniken oder größere Organisationen mit ähnlichen Strukturen nicht zu unseren Mandanten; sie finden sich jedoch regelmäßig auf der Gegenseite.

Kooperationen

Anwälte
Auf Wunsch nehmen wir alle auswärtigen Gerichtstermine selbst wahr. Wenn wir Kollegen vor Ort einschalten, sind dies in der Regel solche, mit denen wir seit Jahren kooperieren. Ständige Kooperationspartner haben wir in Hamburg, Düsseldorf, Köln, Kassel, Stralsund, Magdeburg, Wiesbaden, Stuttgart, Berlin.

Prozessfinanzierung
Seit Jahren arbeiten wir erfolgreich zusammen mit den Experten für Prozessfinanzierung der
- Legial AG
- ROLAND ProzessFinanz AG
- Foris AG

Die Kanzlei im Internet
Unsere Einträge bei Anwaltssuchmaschinen
- Anwalt-Suchservice.de
- Anwalt.de
- DASD Deutscher Anwaltsuchdienst
- AdvoGarant.de

IT und Technik
Die Administration unserer IT-Systeme und die Unterstützung der Benutzer wird von Herrn Martin Böss durchgeführt.

Marketing
Im Marketingbereich arbeiten wir mit Frau Rueth, Dipl. Ing., MBA  zusammen. Galina Rueth Lawengineering

Steuern
In steuerrechtlichen Angelegenheiten werden wir von Herrn Diplom-Volkswirt Detlef G. A. Juhrich, Steuerberater, Clemens-Brentano-Str. 6, 35043 Marburg-Cappel, E-Mail: JuhrichDGAJ@aol.com unterstützt.

Mitgliedschaften

Deutscher Anwaltverein e. V.

Arbeitsgemeinschaft Medizinrecht im DAV e. V.

Marburger Anwaltverein e. V.

Fachausschuss Medizinrecht bei der 
Rechtsanwaltskammer Kassel

Umbrella Patient Protection Organisation e. V.

Zertifikate und Fortbildungen

- Erfolgreiche Abwehr von Arzthaftungsklagen

- Recht der medizinischen Behandlung / Zivilrechtliche Haftung

- Deutscher Patienten-Recht-Tag 2005

- „Dr. House - Seminar“ (Prof. Dr. Schäfer, UKGM - Zentrum für unerkannte Krankheiten, 28.1.2015)

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- „Dr. House: Spannende Fälle aus Hollywood und Marburg“ 
 (Prof. Dr. Schäfer, UKGM - Zentrum für unerkannte Krankheiten, 27.5.2015)

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